Alternative Klimakonferenz der FDP-Fraktion am 30. Juni 2012 in Dresden

27. Juni 2012

Auftakt zur „Fortschrittsoffensive“ der FDP-Fraktion

Zastrow: „alternative Denk- und Sichtweisen zu Wort kommen lassen“

Die FDP-Landtagsfraktion startet eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Fortschrittsoffensive“, die Denkanstöße zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen geben soll. Dabei stellt die FDP gezielt alternative Sicht- und Denkweisen von Naturwissenschaftlern, Ökonomen und Journalisten in den Mittelpunkt. „Wir suchen ausdrücklich nicht nach einer Bestätigung dessen, was man modern Mainstream oder Zeitgeist nennt“, erklärt FDP-Fraktionschef Holger Zastrow. „Gemeinsam mit Fachleuten wollen wir auch komplexe Themen sachlich diskutieren und die allgegenwärtigen Hysterien, egal ob bei Klimawandel, bei moderner Technik, bei Bauprojekten oder bei der Energieversorgung, kritisch beleuchten“, erläutert Zastrow.

„Zweifel und Neugier sind zwei starke Triebfedern des Menschen. Und viele vermeintlich gut gemeinte und einfache Antworten auf Probleme unserer Zeit überzeugen uns nicht. Allzu oft verbergen sich hinter den geschürten Zukunftsängsten parteiisches Kalkül, staatsbürokratische Bevormundung und persönlicher Missionierungsdrang“, sagt Zastrow. Dem wolle die FDP-Fraktion Fakten, Sachverstand und Vernunft entgegensetzen.

Zum Auftakt der Fortschrittsoffensive lädt die Landtagsfraktion gemeinsam mit der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament (Alliance of Liberals and Democrats for Europe) ein zu einer

Alternativen Klimakonferenz
„Sind wir noch zu retten?
– Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie“

am Samstag, dem 30. Juni 2012,
von 10 bis 15 Uhr,

im Kongresszentrum,
Ostra-Ufer 2,
in 01067 Dresden.

An der Veranstaltung nehmen unter anderem Prof. Dr. Knut Löschke (Physiker, Leipzig), Prof. Dr. Josef H. Reichholf (Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe, TU München), Prof. Dr. Bodo Sturm (Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden, HTWK Leipzig), Dr. Benny Peiser (Director, The Global Warming Policy Foundation, London), Michael Miersch (Journalist und Publizist) und Henning Krumrey (WirtschaftsWoche) teil.

Im Vorfeld der Alternativen Klimakonferenz erklärt Holger Krahmer, sächsischer Europaabgeordneter und umweltpolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament:

„Sei es das Verbot der Glühlampe oder die Einführung von E 10 Superbenzin, die geplante energetische Sanierungspflicht für Wohngebäude oder der Versuch übereifriger Kommunen, die Errichtung von Dachsolaranlagen vorzuschreiben: Von der Europäischen Union bis zur deutschen Kleinstadt warten Ökobürokraten mit immer neuen, überzogenen Forderungen auf. Dabei ist völlig egal, dass Energiesparlampen als Sondermüll teuer entsorgt werden müssen oder die Herstellung eines Elektroautos zusätzliche Energie erfordert, die reichen würde, einen Kompaktwagen während seiner gesamten Lebensdauer zu betanken. Ökohysterie und Aktionismus bestimmen zunehmend unseren Alltag. Im Dienst des Klimaschutzes ist jedes Mittel recht, koste es, was es wolle. Ökonomische Vernunft und ökologische Sinnhaftigkeit – Fehlanzeige! Dieser Ökohysterie wollen wir mit unseren Alternativen Klimakonferenz bewusst Vernunft und Sachlichkeit entgegensetzen.“

Das Programm und alle Details im Internet: www.fortschrittsoffensive.de