Jugendkanal muss ein anderes öffentlich-rechtliches Angebot gestrichen werden!

25. Juni 2012

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) plant Medienberichten zufolge für die ARD einen trimedialen Jugendkanal. Dazu erklärt Torsten Herbst, Parlamentarischer Geschäftsführer und medienpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Die ARD darf ihre inhaltliche Programmgestaltung nicht zur Rechtfertigung einer weiteren Ausweitung heranziehen. Der Rundfunkstaatsvertrag zieht dazu klare Grenzen, und diese sollten im Interesse der Gebührenzahler auch ernst genommen werden. Wenn man der Meinung ist, einen neuen Jugendsender einzuführen, kann das nur in Verbindung mit der Streichung eines bestehenden Angebots geschehen. Vor diesem Hintergrund sollte auch hinterfragt werden, ob ARD und ZDF tatsächlich jeweils drei zusätzliche digitale Fernsehkanäle zum Hauptprogramm benötigen.“